dem Traum einen Schritt näher – ich darf an einer Schule tätig werden…

Nun gut, nicht als Lehrer aber immerhin…aber von vorn:

Wer meinen Blog schon etwas länger verfolgt, weiß, dass es mein großer Traum ist, als Lehrer zu arbeiten. „Ja, dann studier doch Lehramt“ – wäre die logische Ansage…Nun hat sich das allerdings umständehalber als recht schwierig erwiesen…

Nun neigt sich mein Biwi-Studium dem letzten Drittel zu und immer öfter stellt sich die Frage:

Was kommt nun???

Durchforstet man die Stellenanzeigen wird einem schnell klar, dass Bildungswissenschaftler scheinbar eine Spezies für sich sind und den meisten noch recht unbekannt…

Für mich steht aber im Verlauf des Studiums auch noch ein (Pflicht-)Praktikum auf dem Plan und so suchte ich eine ganze Weile nach Alternativen für meinen längst begrabenen Traum, an einer Schule tätig werden zu können…

Und dann kam mir der Gedanke, ob nicht auch ein Bundesfreiwilligendienst in Frage kommen könnte…viel länger als ein Praktikum aber im sozialen Bereich…und so nahm das Schicksal seinen Lauf:

Ich beginne ab 01.03.2017 meinen BFD an einer Grundschule und bin gespannt, welche Aufgaben mich dort erwarten werden. Ich bin so glücklich darüber, auch wenn es kein richtiger Job als Lehrer in dem Sinne ist, so bietet diese Tätigkeit den perfekten Einblick in das „wahre“ Schulleben und es wird sich auf jeden Fall positiv auf meine persönliche Erfahrungswelt auswirken. Vielleicht entwickeln sich aus dieser Tätigkeit sogar Impulse für meine bevorstehende Bachelorarbeit???

Wer weiß schon, was die Zukunft bringt…

auf jeden Fall freue ich mich auf die bevorstehende Zeit und falls ihr Interesse habt, kann ich gern hier auf dem Blog darüber berichten

 

In diesem Sinne, wünsche ich auch euch alles Gute und einen beruflichen Auftrieb 🙂

 

 

 

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Autor: biwijulchen

Ich studiere seit dem SS 2014 Bildungswissenschaften an der FernUniversität in Hagen. Mein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Themenbereich der medialen Bildung und Medienkommunikation. Ich bin stets auf der Suche nach neuen Unterrichtskonzepten und neuartigen Ideen, Unterricht abwechslungsreich und möglichst effektiv zu gestalten. Gern experimentiere ich mit verschiedenen Methoden und Medien und versuche, situativ einen geeigneten Methodenmix zu entwickeln.

6 Kommentare zu „dem Traum einen Schritt näher – ich darf an einer Schule tätig werden…“

  1. Liebe Silva, ich verfolge deinen Blog ja regelmäßig und freue mich über deine Chance. Bei uns in Österreich gibt es ja wieder andere Rechte und Möglichkeiten, aber bei mir ist es im Moment ähnlich, es ist echt schwer, die Menschen von einer Qualifikation zu überzeugen, die inhaltlich zwar gut ist, aber auf dem Papier einfach noch zu wenig bekannt ist.

    Eine Referentin hat einmal zu mir gesagt, wenn es den Job noch nicht gibt, muss man sich den Job halt kreieren 😉 Und wenn es über Umwege im Ehrenamt oder über die Selbständigkeit sein soll, dann soll es eben so sein. So ist zumindest mein Zugang, besonders weil ich auch schon zu den älteren Semestern gehöre.

    Übrigens habe ich mich für das Sommersemester 2017 auch bei Bildungswissenschaft eingeschrieben. Bin schon gespannt was auf mich zukommt. Weiterhin viel Erfolg!
    Liebe Grüße
    Silvia

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    1. Liebe Silvia, ich denke auch, dass wir uns -egal ob in D oder in ÖR von dem Gedanken lösen müssen, dass es DEN konkreten Job mit DEN konkreten Qualifikationsanforderungen gibt…vielmehr wachsen wir über Kompetenzzusammenführungen und Entwicklung von Softskills zu einer anderen Wissensorganisation und Arbeitsform zusammen. Ich denke auch, dass jeder mit seinen spezifischen Kompentenzmix, Fähigkeiten und Spezialwissen seine eigene Nische findet…nur muss man dieses Zwischenstadium der Daseinsfindung auch irgendwie finanzieren…Auf jeden Fall freue ich mich aber sehr, dass du dich für ein Studium an der FernUni entschieden hast und wünsche dir auf diesem Wege schon vor ab viel Erfolg!!!

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  2. Nein, das Staatsexamen hat man dadurch nicht und es ist unwahrscheinlich, dass ich eine Anstellung als Lehrer erhalte. Aber wer weiß schon, was die Zukunft bringt. Manchmal sucht sich das Schicksal seinen eigenen Weg. Unabhängig von konkreten beruflichen Perspektiven wird es mich aber definitiv in meiner Persönlichkeit prägen und mich selbst dadurch einen Schritt weiterbringen – im Denken und im Verständnis von und mit den Schüler_innen und Lehrer_innen

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  3. Super gelöst, das Problem mit dem Praktikum. Das steht mir im Master Psychologie auch noch an, wobei bei uns auch die Möglichkeit besteht, kontinuierlich eine ehrenamtliche Tätigkeit auszuüben, die dann auch anerkannt wird. Ich überlege noch, wie ich das mache – zumindest momentan geht BufDi nicht. Aber ich kann mir damit auch noch Zeit lassen, bis zum Ende des Studiums. 😉

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    1. Hallo Sonja,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Das beste am Bufdi ist der lange Zeitraum, bei mir jetzt 12 Monate. In diesem Zeitraum hat man die Möglichkeit, sich gegenseitig kennenzulernen und sich aufeinander einzustellen. Praktika, die nur 4 Wochen oder so dauern, sind m.E. einfach zu kurz, um sich wirklich ein Bild von dem jeweiligen Tätigkeitsbereich machen zu können. Ich freue mich v.a. auf die Betreuung der GTAs und Exkursionen und vor allem auf die SuS.. Ich bin gespannt, welche Lösung du für dich findest. Alles Gute für dich. glg, Silva

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