Abstimmung für den 149. #EDchatDE am 18.10.2016

ABSTIMMUNG für den 149. #EDchatDE am 18.10.2016 – Bitte den Tweet, der Dein Wunschthema enthält, einfach faven (bis Samstag, 18 Uhr!): VOTING for #EDchatDE no. 149 on 18th October 16 – Please just …

Quelle: Abstimmung für den 149. #EDchatDE am 18.10.2016

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häufigste Frage in den EFV: Wie ist eigentlich mein Stundenplan???…und: wieder ein Kreuz mehr in Hagen #unileipzig #fernunihagen #myfirstweekUL

Mir ist aufgefallen, dass in sämtlichen Einführungsveranstaltungen immer wieder ein und diesselbe Frage gestellt wurde:

Wie ist eigentlich mein Stundenplan???

Erst einmal muss man festhalten, dass es den „klassischen“ Stundenplan wie zB an einer Schule nicht mehr gibt – zumindest nicht im Lehramt…denn es liegt auf der Hand, dass sich schon allein aufgrund der unterschiedlichen Fächerkombinationen eine Vielzahl unterschiedlicher Veranstaltungen ergeben.

Wie geht man nun also am besten vor, wenn man noch gar nicht weiß, wo man eigentlich anfängt???

Am besten ist es natürlich, erst einmal zu wissen, was man eigentlich studiert…also in meinem Fall heißt der genaue Studiengang:

Lehramt (1. Staatsexamen) für Mittelschule mit den Kernfächern Deutsch (1. KF) und Mathematik (2. KF)

Danach schaut man sich am besten genauer auf der Homepage der Uni um…also:

uni-leipzig

und sucht sich dann seinen spezifischen Studiengang aus:

Lehramt

Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten:

a) der Blick in die Prüfungs- und Studienordnung ist sowieso sehr empfehlenswert und enthält alle relevanten Informationen, die man sowieso im Laufe des Studiums immer wieder braucht, so zB auch den Studienverlaufsplan mit einer Übersicht über alle Pflicht- und Wahlpflichtmodule, deren Umfang und Anzahl der Leistungspunkte

b) der Blick in den Studienführer erlaubt eine Übersicht, über alle beteiligten Komponenten:

in meinem Falle:

  • Deutsch –> Germanistikstudium –> Philologische Fakultät; Institut für Germanistik
  • Mathematik –> Fakultät für Mathematik und Informatik; Institut für Mathematik
  • Bildungswissenschaften –> Erziehungswissenschaftliche Fakultät; Institut für Bildungswissenschaften

Nun kann man sich auf den jeweiligen Institutsseiten weiter umsehen und entdeckt das sogenannte Vorlesungsverzeichnis (gut, man hätte es auch direkt auf der Startseite gefunden, aber früher oder später müsst ihr sowieso mal bei euren Instituten vorbeischauen)

Im Vorlesungsverzeichnis sind nun alle Veranstaltungen des jeweiligen Studiengangs aufgeführt und auch, aus welchen Vorlesungen und Seminaren in welchem Umfang ein Modul besteht. Nun sucht man sich erst einmal alle Termine für die Vorlesungen des jeweiligen Semesters aus und trägt sie sich zB in Google Calendar ein…Empfehlenswert ist auch, gleich den Veranstaltungsort mit einzutragen

Nun schaut man sich an, welche Seminare wann angeboten werden und „bastelt“ sich seinen Stundenplan selbst so zusammen, dass es möglichst keine Überschneidungen gibt und ihr ggf. auch nicht unnötig zwischen verschiedenen Standorten pendeln müsst.

In der Regel sind die meisten Veranstaltungen so geregelt, dass ihr überschneidungsfrei alles belegen könnt. Wenn ihr noch „Luft“ im Plan habt, könnt ihr schauen, ob ihr vielleicht schon Module aus folgenden Semestern vorziehen könnt – dabei müsst ihr aber unbedingt beachten, ob es Teilnahmevoraussetzungen gibt….manche Vorlesungen setzen den erfolgreichen Abschluss vorangehender Veranstaltungen voraus.

Bei mir hat fast alles gut geklappt…nur kann ich leider keine Veranstaltung nach 15 Uhr belegen, da dies mit den Kinderbetreuungszeiten kollidiert…und deshalb habe ich mittwochs das Problem, dass die Literaturvorlesung genau gleichzeitig mit der Mathe-Übung liegt…irgendwie wird aber auch dieses Problemchen lösbar werden…

Mein Stundenplan sieht nun wie folgt aus:

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag
7:30 – 9:00
9:15 – 10:45 Kommunikation+Variation (S )
SR 210
Matthias Richter
GL german. Sprachwiss
Komm+Var (V)
HS 3
Beat Siebenhaar
Grundwissen Mathematik (V2)
HS 6
Steffen Hintze
Biwi 1 (V)

Allg. Didaktik
Audimax
Maria Hallitzky

Biwi 1

(S 1)
DR 5-7, 201
Stephan Weser

11:15 – 12:45 Biwi 1

(S2)
DR 5-7, 304
Susan Melzer

13:15 – 14:45 Grundlagen der Mathematik (V1)
HS 6
Steffen Hintze
Lyrik und Drama seit 1890 (S)
HS 13
Dieter Burdorf
Einf. Lit-Wiss (V)
HS 9
Dirk Oschmann
Grundlagen Mathe

(Übung)
SG 3-11
Nico Uhlig

 

Leider finden Do und Fr so gut wie keine Veranstaltungen statt…andererseits ist das gar nicht so verkehrt, denn so werden diese beiden Tage meine „Hagen-Tage“ werden, d.h. da ich sowieso in der Uni bin, werde ich diese beiden Tage nutzen und meine 3 Hausarbeiten schreiben…

Die „Mittagspausen“ Mo, Die und Mi werde ich einerseits zur Stärkung in der Mensa nutzen und andererseits für Büchereibesuche, Vor- und Nacharbeitungen der Vorlesungen und Lösen der Matheaufgaben (und ja: es gibt wohl von Stunde zu Stunde so etwas wie Hausaufgaben, deren erfolgreiche Bewältigung eine Prüfungsvorleistung darstellt) sowie zum Lesen der Pflichtlektüretexte . Alles in allem ein sehr angenehmer Stundenplan und keine Pendelei…

Als ich von 2000 bis 2002 an der Uni studiert habe – damals Erziehungswissenschaft und Allgemeine Sprachwissenschaft/Linguistik- musste ich zT zwischen 3 verschiedenen Standorten quer durch die Stadt pendeln und das war sehr chaotisch, da man ca 45 min Wegstrecke einplanen musste und keine realistische Chance hatte, auch nur annähernd pünktlich zu Veranstaltungen zu kommen…das war eine Hetzerei und ich war während dieser 2 Jahre nicht ein einziges Mal in der Bücherei…

Dieses Mal findet alles direkt auf dem Campusgelände am Augustusplatz statt…Lediglich freitags muss ich zum Dittrichring, dafür aber gleich für 2 Veranstaltungen und ohne den Druck, wieder wechseln zu müssen…

Ich hoffe, dass ich durch diese kleine Beschreibung evtl. dem einen oder anderen etwas helfen konnte, wie man seinen Stundenplan erstellen kann und was man evtl. beachten sollte.

P.S. Inzwischen finden alle Moduleinschreibungen nur noch online statt….entweder über Tool oder AlmaWeb…dazu aber an anderer Stelle mehr bzw. direkt über die Homepage der #UniLeipzig nachzulesen

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Nachdem ich euch nun so viel aus Leipzig berichtet habe, fragt ihr euch vielleicht, ob ich überhaupt noch etwas für Biwi mache???

JAAAAA, mache ich ;-)

Ich ackere mich gerade durch den 3. Studienbrief aus Modul 3 A und habe diesen auch fast durch 🙂

Und ich kann wieder ein Kreuz mehr machen: Entwicklungspsychologie (Modul 2 C) ist erfolgreich mit der bestmöglichsten Note abgeschlossen 🙂 Das Ergebnis für 2 D steht noch aus, sollte aber auch bald eintreffen…

 

Es geht also hoch motiviert weiter an der FernUni Hagen 🙂

 

 

 

Meine erste Woche an der Uni Leipzig #alles neu …oder doch nicht???

Nun ist sie schon fast wieder vorbei – meine erste Woche als Studentin an der Uni Leipzig.

Los ging es am Dienstag mit meinem ersten bürokratischen Akt: die Abholung meiner Unicard…wobei: von Bürokratie war nichts zu spüren…

die Unicard ist quasi mein Studentenausweis in Form einer Chipkarte und neben Identitätsnachweis auch Mensakarte, Fahrkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel und Kopierkarte…so unkompliziert dieses „all-in-one-package“ klingt, so ist es auch…problemlose Beantragung und noch unkompliziertere Abholung…

Desweiteren habe ich am Dienstag die Kindermensakarte beantragt und auch sofort ausgehändigt bekommen…Wenn ihr nachweislich Kinder habt (Geburtsurkunde bei der Antragstellung vorlegen), dann können eure Kinder bis zum 10. Lebensjahr pro Tag eine Mahlzeit kostenlos in der Mensa essen – vorausgesetzt ihr bestellt für euch ein kostenpflichtiges Essen. Toller Service von der Uni und generell habe ich bereits jetzt gemerkt, dass die Uni Leipzig nicht nur auf dem Papier als kinderfreundliche Uni auftritt.

In der ersten Woche liefen einzelne Einführungsveranstaltungen der jeweiligen Fakultäten…keine neuen Infos – wenn man zuvor die Internetseiten durchgelesen hat – aber empfehlenswert, um die Fachschaftsräte (FSR), Vorstände, Kommilitonen und natürlich die Räumlichkeiten schon einmal kennenzulernen…

mensa

Und: es gab neben jeder Menge Info- und Lesematerial auch sogenannte Ersti-Beutel inkl. Kulis, Kalender, ungeplante Nachwuchsentgegenwirkungsmöglichkeiten und  massenhaft Flyern:

infos

Mein Fazit: das Essen in der Mensa ist um Welten besser als ihr Ruf, die Ausleih- und Rückgabemechanismen sind im Vergleich zu 2002 regelrecht perfektioniert wurden, die Hörsääle sind nach wie vor voll (zumindest zwischen 9 und 14 Uhr) und:

ICH LIEBE DAS STUDENTENLEBEN

dieses Campusflair, dem Dozenten lauschen, die Unbeschwertheit…alles in allem bin ich froh, dass ich den Schritt gewagt habe…und:

Ich bin stolz, dass ich an der Uni Leipzig studieren darf…ich mag den Campus, die Bibliotheken sind eine wahre Augenweite und die ganze Stadt ist auf das Studentenleben ausgelegt und bemüht, dass man sich von Anfang an wohlfühlt