Einmal Student – immer Student????

Nachdem nun eine gefühlte halbe Ewigkeit nichts mehr seitens der Uni Leipzig passiert ist, habe ich natürlich die abflauende Anfangseuphorie mal wieder mit Nachdenken verbracht 😉 …

ganz schön lange

 

wird es dauern, bis ich dann wirklich richtig „fertige“ Lehrerin bin – mit 2. Staatsexamen usw…

Und, dass wir für das gesamte Mathestudium weder Taschenrechner noch Tafelwerk brauchen werden, lässt darauf schließen, dass wir uns in völlig anderen Sphären als denen der Schulmathematik bewegen werden…

da bin ich ja mal gespannt, wie eine angehende Geisteswissenschaftlerin mit logischem Denken umgehen kann

 

Aber: Ich kann es kaum erwarten, dass es endlich losgeht…

Achja:

Ich bin jetzt offiziell immatrikuliert

d.h. sobald mein Semesterbeitrag überwiesen wurde…Gestern kam die besagte Email mit der Zahlungsaufforderung.

imma

 

Was mache ich nun in der Zwischenzeit???

Asche auf mein Haupt schütten..

denn: am 7.9. steht die Prüfung in Entwicklungspsychologie an und dafür habe ich bisher lediglich Zusammenfassungen geschrieben…ach, lernen sollte ich die auch??? Hm, hab ja noch ein paar Tage Zeit…

und als würde das nicht reichen: am 12.9. steht dann noch die Klausur in 2 D – Sozialstrukturanalyse und soziale Ungleichheit an…immerhin habe ich schon 2 von 4 Studienbriefen gelesen…wenn das denn mal gut geht…

aber, ich bin und bleibe Stresslerner

alles andere wird völlig überbewertet…

Wem geht es ähnlich?

 

 

 

 

 

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Autor: biwijulchen

Ich studiere seit dem SS 2014 Bildungswissenschaften an der FernUniversität in Hagen. Mein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Themenbereich der medialen Bildung und Medienkommunikation. Ich bin stets auf der Suche nach neuen Unterrichtskonzepten und neuartigen Ideen, Unterricht abwechslungsreich und möglichst effektiv zu gestalten. Gern experimentiere ich mit verschiedenen Methoden und Medien und versuche, situativ einen geeigneten Methodenmix zu entwickeln.

3 Kommentare zu „Einmal Student – immer Student????“

  1. Liebe Silva,
    danke für dein Kommentar. Ja, das mit dem Perfektionsanspruch kenne ich nur zu gut, deshalb habe ich in meinem Leben einige Dinge nicht beendet, als ich gemerkt hatte, meine Ergebnisse sind nicht so perfekt, wie geplant. Das hat mich auch viele Erfahrungen gekostet. Jetzt denke ich aber, dass ich wirklich angekommen bin und das auch durchziehen möchte.

    Beim Biwi Studium ist es so, dass gerade die viele Theorie mich reizen würde, denn die Praxis lerne ich ja jetzt sehr gut kennen. Mein Ziel ist es, die Hintergründe der Prozesse verstehen zu lernen und dadurch neue Projekte in der Erwachsenenbildung zu konzipieren bzw. bestehende zu verbessern und zu vertiefen. Oder vielleicht sogar in die Forschung zu gehen. Mal sehen.

    Ich freue mich auf neue Beiträge von dir und wünsche dir viel Erfolg bei deinen anstehenden Klausuren!!!
    Liebe Grüße
    Silvia

    Gefällt mir

  2. Hallo, erstmals Gratulation zu deiner Immatrikulation!
    Ich verstehe deine Gedanken zur zu gut. Ich bin mittlerweile 46 Jahre alt und noch immer auf der Suche. Nach 20 Jahren in einem Beruf, der mich nicht richtig glücklich machte, wurde ich letztes Jahr mit 150 anderen Leuten der Firma aufgrund der geringen Auftragslage gekündigt. Die Überraschung war aber nicht allzu groß, denn es hatte sich schon länger angekündigt. Aber was dann kam, kann man nur als glückliche Fügung bezeichnen. Nach einer Phase der Unsicherheit und einem Knöchelbruch kam ich in eine Outplacementstiftung und darf nach langem Hin und Her eine Umschulung zur Dipl. Berufs- und Sozialpädagogin machen, was auch mit einem Praktikum von 30 Stunden pro Woche in einer Servicestelle für Erwachsenenbildung verknüpft ist, wo ich danach wahrscheinlich eine feste Anstellung erhalte. Die Ausbildung dauert ein Jahr. Danach möchte ich gerne Biwi studieren, weil das perfekt in das Berufsfeld passen würde und ich mich in der Erwachsenenbildung rund um wohl fühle und mich auch in Zukunft dort sehe. Aber auch mich plagen immer noch Zweifel, ob ich denn auch wirklich die richtige Entscheidung treffe, aber ich denke, eine Wissensbereicherung ist immer gut und einen Versuch ist es auf jeden Fall wert, auch wenn ich vielleicht länger brauche.

    Ich habe deinen Blog und deine Videos dazu immer sehr genossen und war anfangs etwas enttäuscht, als ich in deinem Beitrag las (sorry!) du willst aufhören und deine Erfahrungen mit dem Lernmaterial wären nicht so toll gewesen.

    Aber ich deine Gedanken und Wünsche nur zu gut und wenn du als Lehrerin arbeiten möchtest, ist das sicher die richtige Entscheidung. Ich hoffe, dass es für dich jetzt passt und freue mich auch weiter von dir zu lesen.
    Alles Gute!
    Silvia

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Silvia,

      vielen Dank für deine lieben Worte und die Schilderung deiner Situation. Ja, manchmal spielt einem das Leben letztendlich doch noch gut zu und ein Zufall eröffnet plötzlich ungeahnte Optionen. Ich freue mich sehr für dich, dass sich bei dir alles zum Guten gewendet hat.

      Ich glaube, mein Beitrag kam etwas zu pessimistisch an. Ich werde demnächst noch einmal etwas zu meiner Einschätzung der Lernmaterialien schreiben, denn sooo enttäuscht bin ich gar nicht. Es ist immer eine Frage der Perspektive – aber dazu schreibe ich wie gesagt noch einmal seperat etwas. Ich möchte auch nicht mit Biwi aufhören, dazu hänge ich viel zu sehr an dem Studium und ich spiele sogar ernsthaft mit dem Gedanken, auch noch den Master anzuhängen. Vielleicht sehe ich auch manchmal alles etwas zu schwarz weil ich eher vor Augen habe, was ich nicht kann bzw. welchen Qualifikationsanforderungen ich nicht gerecht werde…es ist aber denk ich weniger eine formale Angelegenheit als vielmehr mein persönlicher Anspruch, alles immer möglichst perfekt zu meistern.

      Ich hege eher meine Zweifel, ob das Studium als reine Erstausbildung ohne einschlägige vorangegangene Berufsausbildung/Berufserfahrung in der Praxis wirklich gewinnbringend ist…als Ergänzung ist es definitiv perfekt – sofern man bereit ist, Bildungswissenschaft aus der theoretischen Perspektive und weniger aus der praxisnahen Sicht anzugehen. Wenn man sich erhofft, eine Art Leitfaden oder Handwerkszeug in Richtung Didaktik oder ähnlichem anzueignen, liegt man weit daneben. Letzendlich liegt es an einem selbst, was man aus dem Angebot macht. Man bekommt schon fundiertes theoretisches Grundlagenwissen und dieses kann man natürlich nach Belieben selbst erweitern und als Denkanstöße für weiteres Forschen nehmen. Für die Klausuren ist dies natürlich nicht notwendig – aber man lernt ja bestenfalls für das Leben – nicht für die Noten.

      Ich wünsche dir alles Gute für deinen weiteren Lebensweg und bin gespannt, ob du dich für ein Studium entscheidest.

      alles Gute für dich,

      Silva

      Gefällt 1 Person

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