Ganz frisch eingetroffen und genau richtig für Kuschelmomente auf der Couch

…ist die neue Ausgabe der Zeitschrift didacta – das Magazin für lebenslanges Lernen. Diese Zeitschrift für zwischendurch – weder zu anspruchsvoll noch zu werbelastig – begleitet mich nun schon seit einiger Zeit und thematisiert verschiedene Facetten aus dem Bildungsbereich. Neben aktuellen Problemstellungen, wie derzeit beispielsweise die Integration der Flüchtlingskinder in das Schulwesen, werden auch News und Trends rund um Schulbildung, Studium und Weiterbildung vorgestellt sowie in kurzen Abrissen Links zu weiterführenden Informationen gegeben.

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Der Fokus der aktuellen Ausgabe liegt bei Klassenfahrten – Gibt es die perfekte Klassenfahrt? Wie verhält es sich mit der rechtlichen Situation? Wie gestaltet sich eine Exkursion mit einer Inklusionsklasse?

Ein weiterer Themenkomplex befasst sich mit dem Klassenzimmer der Zukunft – Wie könnte es aussehen? Wie steht es um aktives Lernen im Digitalzeitalter?

In diesem Zusammenhang wird auch auf OER – Open Educational Resources – eingegangen. Was ist OER? Was ist erlaubt? Wie wird die Qualität gesichert?

Desweiteren wird über die Didacta-Bildungsmesse in Köln berichtet  – ganz im Zeichen der Flüchtlingsthematik.

Veranstaltungstipps in dieser Ausgabe sind:

–> Kongress für frühkindliche Bildung am 21.5. und 22.5. 2016 in Wolfsburg

–> Fachtagung Sprache am 03.+04.06. 2016 in Heidenheim an der Brenz

–> Ausbildungs- und Studienmesse am 03.+04.06.2016 in Hannover

–> Leitkonferenz für Bildungsinnovationen am 01.07. in Mannheim und 02.07. in Heidelberg

–> Zukunft Personal vom 18.-20.10.2016 in Köln

Ihr seid neugierig geworden? Dann schaut auf der Homepage vorbei, dort könnt ihr die Zeitschrift bestellen oder abonnieren: http://www.didacta-magazin.de/

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#A40MOOC – Arbeit 4.0 – 7 Themen in 7 Tagen

Erst konnte ich es kaum erwarten, dass der MOOC Arbeit 4.0 beginnt…und nun ist er schon wieder vorbei. Wer noch schnell nachlesen möchte, dem sei gleich gesagt, dass die Foren noch bis 15.Mai geöffnet bleiben und jeder bis dahin noch die Möglichkeit hat, diese 7 Badges zu ergattern:

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Aber der Reihe nach…Das Akronym MOOC steht für massive (=viele Teilnehmer) open (=offen, oft frei zugänglich) online (=über das Internet) course (Lehrgang) und dauerte in diesem Fall 7 Tage, wobei jeden Tag ein anderes Thema im Fokus stand. Bei erfolgreicher Absolvierung aller Lektionen des jeweiligen Themenstrangs (Anschauen der Videos, kein Quiz) und Beteiligung im Forum konnte ein Badge (=Abzeichen) erworben werden.

Zum allgemeinen Aufbau lässt sich festhalten, dass an jedem Tag eine andere Facette der „4.0-Debatte“ beleuchtet wurde und Experten aus dem In- und Ausland in Videos ihre Sichtweise dazu darlegten. Auch gab es jeden Tag einen Kurztrip nach Kalifornien…  Anja C. Wagner berichtete von ihren Erfahrungen, die sie in  den USA sammeln konnte und vermittelte anschaulich und eindrucksvoll die dortige Arbeits- und Lebensweise. Begleitend gab es ein Diskussionsforum, um Fragen und Denkanstöße zum jeweiligen Thema zu besprechen. Desweiteren gab es eine Facebookgruppe mit einigen aktiven Beteiligten, die sich schnell gefunden haben und fleißig miteinander interagierten.

Auf detaillierte Inhalte der einzelnen Themenstränge möchte ich an dieser Stelle nicht näher eingehen. Ich denke, es steht jedem frei, sich die Interviews und Videos selbst anzusehen, um sich ein Bild von der Komplexität zu machen. Hier gelangt ihr direkt zum Kurs. Als kleinen Vorgeschmack habe ich hier die 7 Themen für euch:

Tag 1: Arbeitskultur: Umgang mit Entgrenzung & Mobilität

Tag 2: Arbeitsorganisation: Papierloses Büro und gelebte Kollaboration

Tag 3: Abbau von Hierarchien: Neue Organisationsformen und Wege dorthin

Tag 4: Bildung: Arbeiten = Lernen 4.0

Tag 5: Networking: Transformation der Orte und Beziehungen

Tag 6: Mensch – Maschine – Interaktion: Plattformen und Internet of Things

Tag 7: Creative Thinking: Bedeutung von User Experience und kreativer Umgebung

Es waren spannende 7 Tage, an denen ich sehr viel Neues gelernt habe, v.a. aber nun eine ganz andere, weitsichtigere Vorstellung der modernen (?) Arbeitswelt entwickeln konnte. Gleichzeitig sprudeln in mir so viele neue Gedankengänge und Szenarien, die weitere Fragen aufwerfen und die mir helfen, langsam (zumindest ansatzweise) eine vage Vorstellung davon zu bekommen, dass es die Normalität, wie wir sie aus unserer Vergangenheit kennen, nicht mehr allzu lange geben wird und dass wir, wenn wir dabei nicht untergehen wollen, uns mit bewegen und weitergehen müssen,wir dürfen  nicht stehenbleiben…und zwar möglichst in der breiten Masse…denn nur wenn wir alle bereit sind, dem Wandel der Zeit zu folgen, wenn wir an uns glauben und loslassen von traditionellen Schemata, wenn wir Verantwortung übernehmen für uns selbst und unsere nächsten…dann haben wir eine Chance, unsere Kinder auf eine Lebens- und Arbeitswelt vorzubereiten und ihnen die nötigen Kompetenzen zu vermitteln, die sie in einer von Vernetzung geprägten, hoch automatisierten Gesellschaft brauchen werden.

Gegenwärtig möchte ich ein sehr großes Danke aussprechen:

Danke allen Initiatoren und Supportern, die am MOOC Arbeit 4.0 beteiligt waren und es uns (immerhin über 1000 Teilnehmern) ermöglicht haben, uns in kompakter, kurzweiliger und dennoch verständlicher Weise in die Kernpunkte der aktuellen Diskussion rund um 4.0 einzuführen.

Danke Anja C. Wagner & Friends vom Flowcampus für die kompetente, individuelle und ausführliche Moderation und Kommunikation.

Danke un.uni.tv für die Bereitstellung der Lernumgebung.

Vielen Dank auch an Ellen Trude, die mir in einigen Videos regelrecht aus der Seele gesprochen hat…und danke an alle, die mit mir gemeinsam am MOOC teilgenommen haben und zu den Diskussionen beigetragen haben. Es waren schöne und eindrucksvolle 7 Tage…in diesem Sinne…schauen wir gemeinsam weiter nach vorn!!!

 

 

3 Tage Educamp – Impressionen eines Newbies

Dieses Wochenende fielen nicht nur jede Menge Regentropfen vom Himmel – nein, es prasselten auch jede Menge Inputs auf mich ein…und zwar beim Educamp in Leipzig. Aber was bitte ist ein Educamp?

Wer drei Minuten seiner Zeit übrig hat, dem empfehle ich dieses Video.

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Ansonsten kann man knapp sagen, dass das Education Camp ein Barcamp, also eine Art „Mitmach-Konferenz“ ist, bei der die Teilgeber Themenvorschläge für verschiedene Sessions rund um Medien, Bildung und Lernen (beschränkt auf 45 min.) abgeben können, für die offen das Interesse der anderen Teilgeber darüber entscheidet, ob und in welchem Raum die Session stattfindet. Übrigens wird jeder Teilnehmende als Teilgeber bezeichnet – unabhängig davon, ob er selbst eine Session anbietet oder nicht. Diese Sessions (Workshops, Vorträge, Demonstrationen, Diskussionsrunden) können dabei spontan entstehen oder im Voraus geplant werden. Eine Session findet statt, sobald sich mindestens ein weiterer Interessent findet.

Die Teilnahme am Educamp ist gratis, ebenso das angebotene, reichhaltige und sehr leckere Verpflegungsangebot sowie die Kinderbetreuung. Großes Lob und vielen Dank gilt dem Organisationsteam, dass meinem Eindruck nach alles fest im Griff hatte und keine Fragen offen bleiben lies. Über die Homepage wurden vorab alle  relevanten Informationen bekannt gegeben, ebenso auch per Email. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung.

Das Educamp umfasste drei Tage: am Freitag, dem ersten Tag, gab es bereits verschiedene Workshops. So konnten Ultraleichtflugzeuge gebastelt werden, Kinder im Kindermakeathon die „Stadt der Zukunft“ bauen, es gab einen Workshop zu Minecraft und über Lernvideos. Am Abend ging es noch unter dem Stichwort „Twitterwalk“ auf eine Zeitreise in das Jahr 1989 – die Zeit der friedlichen Revolution.

Am Samstag gab es eine Newbie-Runde, die ich allerdings verpasst habe, da ich bereits in ein interessantes Gespräch vertieft war und dabei völlig die Zeit vergaß. Anschließend ging  es weiter mit Begrüßung, Vorstellung und Sessionplanung. Obwohl es sage und schreibe am Samstag 37 Sessionangebote gab, standen innerhalb weniger Minuten Räume und zeitliche Planung fest. So habe ich zum Beispiel etwas über Google Apps for Education erfahren,über Bildung 4.0 im Rahmen des #a40Mooc diskutiert und an einem Austausch über Tools und Apps unter dem Stichwort „digitaler Werkzeugkasten“ teilgenommen. Dann war für mich Schluss. Bei den Kids war nach diesem langen Tag die Luft raus – oder besser gesagt, sie mussten einfach mal an die Luft raus – denn pünktlich zur Abfahrt lies sich die Sonne blicken und es wurde sogar recht mild.

Am dritten Tag, dem „Luxustag“, wie die Orga ihn nannte, waren (wenn überhaupt) nur noch die Hälfte der Teilgeber da – Was ich aber nur zur Sessionplanung bemerkt habe und nicht zu den eigentlichen Sessions – denn diese waren wieder sehr gut besucht. Auch am Sonntag gab es wieder sehr interessante Themen, z.B. wurde tutory im Zusammenhang mit OER vorgestellt und über den pädagogischen Umgang mit Datenschutz debattiert. Auf die anderen Sessions gehe ich an dieser Stelle nicht ein – das würde den Rahmen sprengen. Dies könnt ihr gern selbst hier nachlesen.

Mein Fazit: Ich bin fasziniert und infiziert vom Campfieber und kann es kaum erwarten, wieder an einem Barcamp/Educamp teilzunehmen. Ich habe sehr viele interessante und nette Leute kennengelernt, einigen vorher bekannten Twitternamen nun einem Gesicht zuordnen können und sehr viele neue Inputs erhalten, die ich erst einmal nach und nach verarbeiten muss.

Abschließend kann ich nur noch einmal sagen: Vielen Dank liebes Orga-Team, vielen Dank Leipzig und vielen Dank allen Teilgebenden !!!

 

 

ZUR VORBEREITUNG DES 123. #EDCHATDE AM 19.04.16: DEMOKRATIELERNEN — #EdchatDE

Please scroll down for English text. Hassposts und Schmähkritik im Netz. Wie weit kann Meinungsfreiheit in einer Demokratie gehen? Diese Frage wird zurzeit heftig diskutiert. Daraus entstehen weitere Fragen. Wie können Bildungseinrichtungen Demokratieverständnis fördern? Und welches Demokratieverständnis soll zugrunde gelegt werden? Und welche Handlungsfelder umfasst Demokratieförderung? Diesen Fragen wollen wir im #123. EDchatDE nachgehen, wenn es um das Thema Demokratielernen geht. […]

über ZUR VORBEREITUNG DES 123. #EDCHATDE AM 19.04.16: DEMOKRATIELERNEN — #EdchatDE

Tag 1 des Educamps in Leipzig – Kindermakeathon im Sublab

Vom 15. – 17. 04. 2016 findet das Educamp erstmals in Leipzig statt. Geplant sind einige feststehende Workshops, u.a. das Kindermakethon der jungen Tüftler. Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren können unter dem Motto „Wir entwerfen unsere Stadt der Zukunft“ in die Welt des Bauens, Tüftelns und Erforschens eintauchen. Der Workshop wurde in der sublab im Westwerk 2 angeboten und alle Kinder, aber auch die Erwachsenen hatten sichtlich Spaß. Es herrschte vom ersten Augenblick an eine fast schon familiäre Atmosphäre und die Mentoren waren mit Herz und Seele dabei, wenn es darum ging, den jungen Tüftlern tatkräftig zur Seite zu stehen – wenn Häuser, Masken und Namensschilder mit LEDs versehen wurden, Flieger gebaut wurden oder erste Programmierversuche unternommen wurden.

wieder Biwi statt Wiwi

Liebe Blogleser,

nachdem ich euch gestern meine Zweifel am Studiengang Wirtschaftswissenschaften mitgeteilt habe und nach einer weiteren nahezu schlaflosen Nacht, habe ich für mich entschieden, mich wieder voll und ganz auf Biwi zu konzentrieren. Dafür schlägt einfach mein Herz und in der letzten Zeit habe ich das Feld „Digitalisierung“ mit allem drum und dran für mich entdeckt und habe das Gefühl, ich stehe am Rande des Ufers eines weiten und tiefen Meeres und habe lediglich ein paar Spritzer Wasser bisher abbekommen. Aber diese wenigen Wassertropfen haben mich so sehr berührt, dass ich den Sprung in das kalte Wasser wagen möchte und nach und nach das Schwimmen im oder mit dem Strom erlernen will. Aus diesem Grunde habe ich den Entschluss gefasst, Wiwi nicht weiter zu verfolgen, sondern meine gesamte Kraft auf Biwi zu lenken.

Ich werde für alle Studienneulinge die einzelnen Module noch einmal aktuell aufarbeiten und alle Neuerungen berücksichtigen. Zudem plane ich, an passenden Stellen auch Diskussionsanregungen zu schaffen und lade ausdrücklich alle Interessierten zum kollaborativen Lernen und Diskurs ein.

Ich freue mich auf eine (hoffentlich)  schlaferfüllte Nacht und nutze den heutigen Tag weiter für Modul 2 C – Entwicklungspsychologie.